Elektrolyse Made in Europe — Zwischen Resilienz und Relevanz

Shownotes

Folge 1: Elektrolyse Made in Europe — Zwischen Resilienz und Relevanz Aufgezeichnet am 3. März 2026 | H2 Forum Berlin

Produziert von Green Plus Clean | European Energy Talks —in Kooperation mit HZwei — Das Wasserstoffmagazin, dem ältesten und führenden deutschsprachigen Fachmagazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen.

Die Gäste Nils Aldag | CEO Sunfire GmbH, Dresden Sunfire ist Weltmarktführer bei der Hochtemperatur-Elektrolyse (SOEC) und einer der am besten kapitalisierten Elektrolyseur-Hersteller der Welt. Gegründet 2010 in Dresden, hat das Unternehmen mehr als 500 Mio. Euro eingeworben, über 85.000 Betriebsstunden auf druckalkalisierte Anlagen gesammelt und zum Jahresende 2025 einen Auftragsbestand von rund 800 MW gemeldet.

Jorgo Chatzimarkakis | CEO Hydrogen Europe, Brüssel Hydrogen Europe ist der führende europäische Wasserstoffverband mit über 600 Mitgliedern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Chatzimarkakis war von 2004 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments (FDP/ALDE) und einer der Architekten des ersten europäischen Joint Undertaking für Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung. Seit Februar 2016 ist er CEO von Hydrogen Europe.

Themen dieser Episode

  • Ist Elektrolyse Made in Europe Luxus oder strategische Notwendigkeit?
  • Die echten Kosten der Energieabhängigkeit: 930 Milliarden Euro Zusatzkosten durch den russischen Angriffskrieg (2021–2024)
  • Preisvergleich Europa vs. China: Was kostet ein installierter Elektrolyseur wirklich?
  • Systemdienliche Elektrolyse: Warum Elektrolyseure keine Stromfresser, sondern Netzretter sind
  • Industriepolitik in der Praxis: Capex vs. Opex, Wasserstoffbank und europäische Beschaffungspflichten
  • ReArm EU trifft RePower EU: Wasserstoff als verteidigungsrelevante Infrastruktur
  • Das Sunfire-Rheinmetall-Konsortium: synthetische Kraftstoffe für die Resilienz kritischer Infrastruktur
  • Einschätzung der neuen Bundesregierung unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche
  • Der 15-Sekunden-Pitch: Was würden Nils Aldag und Jorgo Chatzimarkakis der Ministerin direkt sagen?

Erwähnte Institutionen & Initiativen Hydrogen Europe: https://hydrogeneurope.eu Sunfire GmbH: https://www.sunfire.de H2 Forum Berlin: https://www.h2-forum.de Europäische Investitionsbank (EIB) Europäische Wasserstoffbank RED III (Renewable Energy Directive) ReArm EU / RePower EU Katherina Reiche / Bundeswirtschaftsministerin: www.bundeswirtschaftsministerium.de HYDROGEN DIALOGUE Summit & Expo 2026 — 24./25. Juni 2026: www.thesmartere.de HZwei — Das Wasserstoff-Magazin: https://www.hzwei.info

Zum Podcast THE HYDROGEN ELEVATOR ist der Wasserstoff-Podcast für Entscheider — produziert von Green Plus Clean | European Energy Talks, in Kooperation mit HZwei, dem ältesten und führenden deutschsprachigen Fachmagazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen.

Jürgen Pfeiffer begleitet Sie jeden letzten Dienstag im Monat durch die Etagen dieses komplexen Hochhauses: mit zwei Gästen, einem Thema, 30 Minuten — und dem Ziel, Orientierung zu schaffen, wo andere den Überblick verlieren.

Abonnieren, bewerten, weiterempfehlen: Spotify: https://open.spotify.com/show/2GzQL0tpk3YBgFUrEL6nTy Apple Podcasts: ACHTUNG: Link erst nach Titelkorrektur einpflegen — solange der Titel „MIT HZWEI“ trägt, darf der Link nicht kommuniziert werden. Deezer: https://www.deezer.com/de/show/1002767001

PRODUKTION & KONTAKT Produziert von: GREEN PLUS CLEAN — European Energy Talks Producer: Jens Fuderholz, TBNPR Kontakt: your.question@greenplusclean.works Impressum: https://greenplusclean.works/impressum/

Transkript anzeigen

00:00:04: Diese Folge des Hydrogen Elevator wird Ihnen präsentiert von The Smarter E. Europe, Europas größter Messerallianz für die Energiewirtschaft!

00:00:24: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Aufzugsfahrt im Hydrogen Elevator, ihrem Wasserstoff-Podcast der Herzen.

00:00:30: Ab sofort und exklusiv in Kooperation mit H.II dem Wasserstoffmagazin!

00:00:35: Wir sind heute zu Gast in Berlin beim H.I.V.

00:00:37: Forum und ich freue mich sehr dass Sie sich mit unseren Gästen und mir auf eine neue Aufzungsfahrt

00:00:41: begeben

00:00:42: wollen.

00:00:42: Mitleite Sie dabei an jedem letzten Dienstag im Monat als der traditionelle Wasserstoff Liftboy durch viele Etagen dieses komplexen Hochhauses, in dem sowohl die Architekten als auch die Bewohner und erst recht die fachfremden Gäste immer mal wieder in den letzten Jahren den Überblick verlieren.

00:00:57: Das wollen wir ändern!

00:00:59: Daher versuchen wir Ihnen, in jeder dieser dreißigminütigen Aufzugsfahrten eine Extraportion an geballtem Hintergrund- und Kontext zu liefern – der soll Ihnen dabei helfen sich Orientierung zu verschaffen und die eigene Meinung

00:01:11: zu bilden.

00:01:11: Und wer dann noch mehr wissen will, der liest dann bitte nach bei H-Zwei dem einzig wahren Wasserstoffmagazin und Live-Medium der Wasserstoffkommunität.

00:01:19: So!

00:01:19: Und damit das alles klappt helfen wir immer dabei small Gäste denn auch unser heutiges Thema hat es in sich zwischen Resilienz und Relevanz.

00:01:27: wie wichtig ist Elektrolyse made in Germany?

00:01:29: Das ist unser Thema und das sind unsere heutigen Gästen.

00:01:32: Wird mir im Aufzug fährt heute zunächst einmal der einem großen deutschen Wort den Wort Weltmeister neue Relevanz verliehen hat.

00:01:40: Er gründete sein Unternehmen gemeinsam mit zwei Partnern im Jahr Zwei-Tausendzehn in Dresden, in einer Stadt die viele eher mit Barock und Semperoper in Verbindung bringen als mit global führende Industrietechnologie.

00:01:50: Das hatte er gründlich geändert.

00:01:52: Sandfire ist heute Wegmarktführer bei der Hochtemperatur Elektrolöse der sogenannten SOEC-Technologie und gehört damit zu den am besten kapitalisierten Elektrosieurunternehmen der Welt.

00:02:02: Im März zwanzig vierundzwanzig hat das Unternehmen mehr als fünfhundert Millionen Euro eingesammelt.

00:02:10: Das ist nicht Fußball.

00:02:11: Dazu einhundert Millionen von der Europäischen Investitionsbank und nochmals zwei Hundert Millionen aus bereits genehmigten Fördermitteln, Anfang zwanzig fünfundzwanzig kam dann nochmal eine Wahlfinanzierung also eine zusätzliche Bankbürgschaft vom Zweihundert Millionen dazu.

00:02:24: über Fünfund Achtzig tausend Betriebsstunden haben die Druck Al-Khali Anlagen auf dem Buckel.

00:02:29: Der Auftragsbestand lag Ende letzten Jahres bei rund achthundert Megawatt.

00:02:33: das ist kein Startup dass ankündigt Das ist ein Industrieunternehmen, das liefert.

00:02:38: Und das klar zeigt aus deutschen Start-ups können Einhörner werden.

00:02:42: Freu mich sehr auf den Mann der nicht nur weiß was es braucht um dort hinzukommen und er uns heute auch sagen wird was es nach sechzehn Jahren braucht um dorthin zu bleiben.

00:02:51: herzlich willkommen Nils Eidack.

00:02:52: freu mir sehr dass du bei uns bist

00:02:53: freue mich hier zusammen.

00:02:55: Unser zweiter Passagier arbeitet seit genau zehn Jahren tatsächlich an der Zukunft des Wasserstoffs und einer klimaneutralen europäischen Wirtschaft.

00:03:03: Der geborene Duisburger saß von vier bis zwei Tausend Vierzehn für die FDP im Europäischen Parlament, und zwar genau dort wo Energie- und Industriepolitik gemacht wird in ITER Ausschuss.

00:03:12: Dort war er maßgeblich daran beteiligt den Grundstein für das erste europäische Joint Undertaking zur Wasserstoffe und Brennstoffzellenforschen zu legen.

00:03:20: Zwei Tausendsieben wurde er von seinen Parlamentskollegen zum Member of the Year in der Kategorie Forschung und Innovation gewählt.

00:03:27: Seit Februar, ist er bei Hydrogen Europe zunächst als Generalsekretär seit Jahrzehnteinundzwanzig als CEO.

00:03:34: Sein Verband verdritt inzwischen über sechshundert Mitglieder entlang der gesamten europäischen Wasserstoff-Wertschöpfungskette.

00:03:41: Er selbst kämpft in Brüssel mit hohem persönlichen Einsatz für eine Energiepolitik, die Wasserstoff nicht nur als Klimainstrument begreift sondern als geopolitisches Souveränitätsprojekt.

00:03:50: In der Vorbereitung für heute habe ich einen schönen Satz dazu von ihm zu diesem Thema gefunden.

00:03:55: Zitat Resilienz ist Souveranität.

00:03:58: Europa muss einen großen Teil seiner Brennstoffe selbst produzieren lagern und veredeln Und gleichzeitig seine strategischen Partnerschaften stärken um seine energieimporte zu diversifizieren.

00:04:08: Ich freue mich sehr, dass er heute wieder mit uns im Aufzug fährt.

00:04:12: Herzlich willkommen, Jorgo Schatzi-Markak ist!

00:04:13: Immer wieder schön hier in diesem Wasserschaffaufzug zu sein.

00:04:16: Danke

00:04:16: dir!

00:04:18: Niels Jorga, der Podcast startet wie immer und ganz gezielt mit der provokanten Frage aus der Überschrift mit der Bitte um ein ungeschminktes spontanes neunzigstekündiges Statement von euch zwischen Resilienz und Relevanz – Wie wichtig ist Elektrolyse made in Germany?

00:04:32: Anders gefragt können wir uns das deutsche Qualitätsversprechen noch leisten oder ist das Luxus und Total Eities?

00:04:39: Also kann das weg.

00:04:40: Nils, du bist Hersteller sitzt im Zentrum dieses Sturms.

00:04:44: Magst du anfangen?

00:04:45: Sehr gerne!

00:04:46: Also zunächst würde ich gerne im Beisein von Jorgo darauf verweisen, dass wir wahrscheinlich Made in Europe sagen sollten.

00:04:55: Denn das Thema ist zu groß um es nur auf Deutschland zu beziehen.

00:04:59: Es gibt in Deutschland hervorragende Hersteller von Elektrolyseuren.

00:05:02: Wir bauen sogenannte Druckalkalische Elektrolysörer und Hochtemperatur-Elektrolysöre ganz erfolgreich für große Industriekunden Aber wir brauchen dieses europäische Ökosystem um erfolgreich zu sein.

00:05:13: Die Frage, ob es sich hierbei um ein Luxusproblem handelt, glaube ich kann man ganz gut durch eine Zahl verdeutlichen.

00:05:22: Die viele Leute nicht kennen nämlich die Zusatzkosten, die wir in dem Zeitraum von zwei tausend einen zwanzig bis zweitausend vierundzwanzig für den Für die Beschaffung fossiler Energie auf uns nehmen mussten Aufgrund des Angriffs von Russland auf die Ukraine.

00:05:39: Das waren in Summe neunhundertdreißig Milliarden Euro, die wir zusätzlich gezahlt haben für Erdöl, Erdgas und Kohle.

00:05:46: Dafür hätte man zweimal die gesamte Elektrolyseflotte investierenden Aufbauen bezahlen können, die man braucht um Gesamteuropa langfristig mit grünem Wasserstoff zu versorgen.

00:06:00: Das heißt es handelt sich hier nicht um ein Luxusproblem sondern um Die Antwort auf Resilienz und die Antwort auf Klimaschutz und Klimaneutralität.

00:06:08: Ja gut teilst du diese Einschätzung mit der Perspektive aus Brüssel?

00:06:11: Du hast ja schon gesagt, dass ich seit zehn Jahren jetzt bei Hydrogen Europe bin.

00:06:15: als wir vor zehn Jahren Türen öffnen mussten.

00:06:18: Eingetreten

00:06:19: haben?

00:06:19: Eingetritten haben aber auch voll klingeln putzen mussten durften da war das Thema Elektrolyseur das Wort Elektrolysir völlig unbekannt.

00:06:28: die Leute dachten das ist irgendwas fieses chemisches.

00:06:31: mittlerweile gehört es zu den strategischen Technologien für Europa was in der Zwischenzeit passiert.

00:06:38: Es hat sich vieles entwickelt, zum Beispiel beim Ausbau der Erneuerbaren.

00:06:42: Das kann man aus Klimaschutzgründen machen und auch aus Gründen der Eigennutzung von Energie die man hat.

00:06:49: Wir haben ja keinen Öl- und Gaskohle dürfen wir nicht mehr nutzen.

00:06:52: Atom wollen viele nicht nutzen.

00:06:53: also sind die erneuerbaren das was uns günstig Energie zu bauen lässt.

00:06:58: jetzt gibt es ein kleines Problem unsere Netze.

00:07:00: Die sind viel zu klein die Stromnetze, sie haben aber einen guten Partner meistens in der Erde nämlich die Rohre, die Moleküle transportieren können.

00:07:09: und hier kommt der Elektrolyseurspiel.

00:07:11: wir können diesen Übertrag von überschüssiger Strom Windstrom, Grünstromenergie in die Rohre können wir nicht ohne Elektrolyseure machen.

00:07:22: Das heißt allein schon deswegen brauchen wir sie systemisch und das ist kein Luxus, das ist ein Absurdismus.

00:07:29: eine Zahl dazu Wir regeln im Moment aus der Nordsee Windkraft zu einem Drittel fast zu achtundzwanzig Prozent ab.

00:07:36: Wir reglen es ab, wir nutzen das nicht!

00:07:39: Und jetzt wollen die Politiker in fünf Jahren hundertzwanzig Gigawatt dazu bauen.

00:07:43: Das sind Dinge, die treiben die Kosten hoch und ohne Elektrolyseure sind wir auf dem Holzweg kein Luxus ein

00:07:50: Muss.".

00:07:51: Was Kathi Reichert als neue Wirtschaftsministerin dazu verleitet hat gerade im Entwurf ihres Netzpakets ja zu sagen dass die Vergütungen für Einspeisungen an bestimmten Stellen wegfallen sollen um dieses.

00:08:15: Im Moment gelten Elektrolyseure als Konsumenten von Strom.

00:08:19: Als ob die nicht helfen, sondern den wertvollen Strom einfach nur wegziehen.

00:08:24: und das hat ... die gute Kati Reich jetzt erkannt, dass sie systemrelevant sind.

00:08:31: Insofern müssen Sie nicht bestraft werden weil sie eben Strom verbrauchend sowie das in der EU-Logik leider noch der Fall ist sondern sie müssen belohnt werden.

00:08:40: und diese Umdrehung dieser Verkehrungen der Argumente ist unser nächster dringender Job um diese tolle Technologie in Europa zu halten.

00:08:49: Lassen Sie mal über die Zahlen reden.

00:08:51: Chinesische Elektrolyseurekosten im System schnitten rund sixhundert Dollar pro Kilowatt, europäische liegen bei etwa zweitausendfünfhundert.

00:08:57: Das ist ungefähr bummelig der Faktor vier.

00:09:00: Beim Hersteller aus China haben ihre Preise zwischen Zweiundzwanzig und Vierundzwanzig um Vierzicht Prozent gesenkt.

00:09:06: Mit staatlicher Rückentechnologischer Weise.

00:09:07: im Ergebnis hat China heute rund Sechzig Prozent der globalen Elektrodusäer Fertigungskapazitäten.

00:09:13: Was ist die richtige Antwort darauf?

00:09:16: Zölle, Abschottung...

00:09:17: Also ich glaube wir müssen erst mal über ein kleines Update der Zahlen machen Und du bist auch nicht der einzige der mit diesen Zahlen kommt.

00:09:27: Zwei Sachen sind hierbei zu berücksichtigen.

00:09:29: Wir Hersteller von Elektrolyseuren haben Riesenschritte gemacht, insbesondere in Europa.

00:09:34: Anders als die Chinesen bauen wir übrigens Elektrolysöre, die funktionieren.

00:09:38: Das ist vielleicht auch nochmal ein kleiner Seitenhieb in die Richtung aber einen gerechtfertigter.

00:09:42: Aber ich denke, das eine ist man muss die Zahlen noch mal ein Stück weit glatt ziehen.

00:09:45: Denn es ist extrem viel passiert in den letzten drei bis fünf Jahren bei europäischen Herstellern.

00:09:50: Das heißt dieses Verhältnis von sechshundert zu zweitausendfünfhundert – das ist aus meiner Sicht zumindest für die europäische Seite liegen wir da eher bei tausend bis tausende Fünfhundert für eine voll installierte Anlage.

00:10:01: Da macht der Elektrolyseur auch nur die Hälfte aus und du musst noch einen Betonfundament legen, eine Halle drum rumbauen oder große Stromtrassen da reinziehen und und und So dass ein Großteil der Wertschöpfung ja übrigens gar nicht sozusagen in uns, sondern viele andere tolle Unternehmen geht.

00:10:16: Aber da sind wir eher bei tausend bis Tausend Fünfhundert.

00:10:17: das ist glaube ich auch mittlerweile europäischer Standard würde ich sagen Und das eben in Verbindung mit einem Elektrolyseur, der nicht nur Wasserstoff produziert – was die chinesischen teilweise nicht tun -, sondern auch auf korrekte Art und Weise produziert worden ist unter Bedingungen, auf die wir uns in Europa geeinigt haben.

00:10:35: Wir wollen das produzierende Unternehmen diese Bedingung einhalten.

00:10:38: Wir bauen die in einer Art und Weise, dass sie explosionssicher sind, dass Sie an den Orten wo Sie in riesiger Zahl gebaut werden keinen Sicherheitsrisiko darstellen.

00:10:46: Man darf ja nicht vergessen, wir Sandfeier bauen ja Elektrolysöre die eingesetzt werden in Stahlwerken, auf Kraftwerkstandorten von RWE, von Total, von Salzgitter, von Repsol und Spanien.

00:10:59: Das sind alles Umgebungen.

00:11:01: Da kannst du nicht mit einem Elektronisier kommen wo so ein bisschen Sauerstoff auf die falsche Seite diffundiert denn dann hast du ein großes Problem.

00:11:06: So das heißt... Einmal ist die Zahl mittlerweile durch die tollen Fortschritte, die wir hier in Europa gemacht haben schon deutlich niedriger.

00:11:13: Und wenn man dann auch noch vergleicht zwei Systeme, die in unterschiedlichen Geografien der Welt gefertigt wurden aber dieselben Fähigkeiten haben sollen, große Studien beispielsweise vom Bloomberg New Energy Finance und anderen zu dem Schluss, dass es vielleicht sogar gar keinen Vorteil gibt sondern einen Nachteil für chinesische Elektrolyseure.

00:11:34: Mich wenn man anschaut was kostet eigentlich die produzierte Menge Wasserstoff in Euro pro Kilogramm?

00:11:40: Deswegen bin ich da gar nicht so pessimistisch aktuell den chinesischen Wettbewerb anbelangt.

00:11:49: Wir haben hier eine echte Chance, auch im Wettbetrieb gegen die Chinesen zu bestehen.

00:11:54: Also keine Zölle?

00:11:55: Pass auf!

00:11:56: Aber jetzt kommt ein ganz wichtiger Punkt wir haben eine Chance gegen die chinesische Hersteller zu bestehnen wenn man uns die Chance gibt in der frühen Marktentwicklungsphase so den ersten zehn Jahren Projekte, die in Europa realisiert werden auch für uns europäische Hersteller zu sichern.

00:12:13: Wenn ich durch staatlich subventionierte chinesisches Equipment die Hälfte oder vielleicht sogar alle Projekten mit europäischen Steuergeldern in Europa verliere oder abgebe dann realisieren sie mit unseren Steuergelder ihre kostende Gressionen und machen ihre Anlagen billig während wir teuer bleiben weil wir nicht dazu kommen an Lagen zu bauen.

00:12:34: Wäre Umdrehung

00:12:35: der Förderung aus einer anderen

00:12:36: Geschichte, also von Kappex weg zu OPEX?

00:12:40: Es ist breiter als das.

00:12:42: Wir brauchen in gewisser Weise KAPEX-Förderung für diejenigen, die mutig voranschreiten.

00:12:48: Ich gebe mal ein praktisches Beispiel RWE investiert Milliarden in seiner ersten Elektrolyseanlage.

00:12:53: Die zweite, die der Wettbewerber von RWE bauen wird irgendwo günstiger sein.

00:12:57: Das ist ein Nachteil für die, den man ernst nehmen muss.

00:12:59: würden diese Unterstützung nicht kriegen auf ihre KAPEx hätten das Projekt vielleicht nie gemacht.

00:13:04: OPEX-Förderungen, beispielsweise die Wasserstoffbank ist auch eine wichtige Sache.

00:13:09: Die sich so ein bisschen mit dem selben Thema beschäftigt, das ist immer falsch verstanden worden.

00:13:12: Die Leute dachten, die Wasserstoffbank ist dazu da um das gesamte Delta zwischen grünem und fossilen Wasserstoff zu decken.

00:13:19: So ist es aber von den Projektentwicklern gar nicht verstanden geworden.

00:13:21: Die haben gesagt wir wollen nur... Wir bieten nur für das was es braucht um diesen First Mover Disadvantage auszugleichen.

00:13:31: Das heißt, die haben mit niedrigen Angeboten versucht sich erst mal sozusagen diesen Nachteil zu holen.

00:13:35: Dass sie als Erster und ich als zweiter oder dritter starten.

00:13:38: Und deswegen Förderung an der Stelle am Anfang ist wichtig und die sollte nicht in chinesische Hände gehen.

00:13:43: Wir sprechen bestimmt auch noch ein bisschen über Nachfrageanreize und da möchte ich sagen das was ich gerade gesagt habe gilt aus meiner Sicht in der Anfangsphase für Nachfrage-Anreize.

00:13:53: Ich sehe überhaupt nicht einen.

00:13:54: und ja, das Thema kennt es nur so gut Das Unternehmen, die Direkt drei für den Transportsekretar oder die Industrie erfüllen.

00:14:04: Die mehr für ihr aktuelles Produkt an Kosten haben und bezahlen müssen dass dieses Meer das am Ende von dem Endkunden verlangt wird mit chinesischem Equipment gemacht werden muss.

00:14:16: denn auch eine Nachfrage Impulse ist im Endeffekt von Anreizubventionen.

00:14:20: Kontrakts

00:14:20: of Difference wäre die Antwort meines Tages.

00:14:22: irgendwie auf europäischer Ebene, aber nochmal...

00:14:25: All diese Instrumente sollten für europäische Firmen eingesetzt werden damit sie die Chance haben günstig zu werden und fossile Parität zu erreichen gegen fossilen Wasserstoff.

00:14:34: Der Kampf hinter den Kulissen der Europäischen Kommission, der gerade noch in vehemenz tobt wie mir ein leitender europäisch Beamter vor kurzem mitgeteilt hat tatsächlich zwischen dem fossilen und den Grünen bedeutet ja auch, dass vieles noch im Fluss und im Werden ist.

00:14:50: Also gerade mit den Europäischen Industrial Acceleration Acts und Ähnlichem soll ein Teil dessen, was man sehr stark auf Grün ausgerichtet hat in Green Deal in der Phase von Uschi von der Line Eins, in Uschi Von der Line Zwei verbessert und optimiert werden.

00:15:08: wie stark ist seine Hoffnung Jorgo?

00:15:11: Das will hier das, was Nils schon angesprochen hat tatsächlich in einem zahlreichen Omnibus auf irgendeinem Sitz und Platz dorthin kriegen.

00:15:20: Und dass wir das verbessern und nicht verschlimm bessern, was da kommt.

00:15:25: Alleine die vielen Begriffe, die wir hier verwenden, Omnimbus oder Rät, teilt uns ja schon mit.

00:15:30: Das ist sehr kompliziert.

00:15:31: Die Europäer haben sich verheddert in Details und überhaupt in Dinge, die man gar Was zu klären?

00:15:40: Die Souveränitätsfrage.

00:15:41: Ich kann nur souverän sein, wenn ich die Industrie habe Wenn auch bei innovativer Industrie etwas schneller bin und die mir nicht abkaufen lasse von Chinesen.

00:15:49: Und dafür muss sie ein strategisches Ziel haben.

00:15:50: Das muss sich durchziehen.

00:15:52: Da interessiert mich nicht der Kommissionsbampe Der eher fossil orientiert ist oder eher grün Oder... ...der Streit zwischen Deutschland und Frankreich Made in Europe or made with.

00:16:00: Ich mussten Ziel haben das Ziel isst.

00:16:03: Diese Technologie ist für mich strategisch wichtig So ähnlich wie Cracker Ammoniacracker, so ähnlich wie Reformer.

00:16:09: Das sind alles die sogenannten sauberen Technologien.

00:16:11: Die Elektrolyse ist besonders sexy und besonders auch in den letzten Jahren im Mittelpunkt gewesen.

00:16:17: Da haben Nils Sandfire aber auch Halogen Europe bestimmt auch dran mitgewirkt.

00:16:22: So jetzt brauche ich kein Sexy mehr.

00:16:24: Jetzt brauche das Ziel Wie viele Elektrolys wollen wir aus Europa haben?

00:16:27: Und wie kriege ich das hin ohne mich wieder dumm anzustellen?

00:16:30: Gigawin in Chinesen und deren Überkapazitäten hier?

00:16:33: durch Teilweise auch durch tolle Analysen von Finanzdienstleistern, die dann sagen, er rechnet sich nicht.

00:16:41: Interessiert mich nicht, ob es sich rechnet oder nicht rechnet?

00:16:44: Ich muss als Staat Deutschland, als Land Sachsen und als Europäische Union den Willen haben – die industrielle Resilienz.

00:16:53: Wir reden immer von Resilience in Zusammenhang mit Verteidigung und Defense aber es gibt eine industriell Resilient.

00:16:59: Ich kann diese hier nicht gewährleisten wenn ich einfach blind alle neuen Technologien oder auch alte, wie wir beim Automobil sehen einfach von den Chinesen mehr abkaufen lassen.

00:17:11: Und Nils ich glaube dir das was die Qualität angeht mit den Elektrolyseuren dass sie in China noch nicht so weit sind.

00:17:17: es ist aber keine Garantie dass sie nicht besser werden.

00:17:19: Die haben uns bisher in allem eingeholt beziehungsweise auch überholt.

00:17:23: die werden's bei den Elektroyseuren schaffen.

00:17:25: wann wenn wir ihn weiterhin erlauben in europäischen Projekten eine Rolle zu spielen?

00:17:28: Ich gehe sogar noch ein weiter!

00:17:31: der Europäischen Union grüne Moleküle liefern oder saubere Molekül liefern.

00:17:36: Zuletzt Oman, Indien.

00:17:37: große Bewegung in diese Richtung natürlich auch Saudi-Arabien die Emirate so.

00:17:42: Jetzt würde ich doch als normaler Mensch es so machen wie die Chinesen das macht wie die Amerikaners machen Ich kaufe dir die Molekühlen nur dann ab Wenn du mit meiner Technologie in deinem Land diese herstellst.

00:17:56: Man kann eine Quote einführen.

00:17:57: ich würd sogar radikal hin und sagen kauft das nur, wenn Sunfire oder ein anderer europäischer Hersteller die Elektrolöse gemacht hat.

00:18:05: Ende aus Nikolaus!

00:18:06: Das geht ganz schnell, dass sich das rumspricht.

00:18:08: Wie ist

00:18:08: die Bereitschaft dafür so was zu tun und in diese Reformen einzubauen?

00:18:13: In Frankreich groß?

00:18:13: Kommissionsebene?

00:18:15: Kommissionsebene ist natürlich... Sie ist halt in Deutschland nicht so groß.

00:18:18: Also ich habe einen Gespräch mit einem Energieminister in einem dieser Länder geführt der sagte Es würde ich erstaunlich, ihr seid die einzigen hier auf diesem Planeten.

00:18:31: Die zu uns kommen und sagen unser Land ist großartig um grün Wasserstoff zu produzieren.

00:18:37: wir hätten davon gerne was aber wir kaufen euch den nur ab wenn ihr unsere Maschinen kauft.

00:18:43: Ihr seid die Einzigen die das nicht verlangen.

00:18:48: Ich habe noch nie gesehen dass irgendeines dieser Länder über die wir dann gesprochen haben die so vorgehen das in irgend einen Text reinschreiben dass das nur Equipment geliefert werden darf aus Japan, Korea und China wo auch immerher.

00:19:03: Das wird aber einfach gemacht!

00:19:05: Und das ist das Problem.

00:19:06: Ich glaube an der Stelle besteht eine höfliche Zurückhaltung die ich nicht nachvollziehen kann, die die Amerikaner beispielsweise mit Sicherheit noch nie an den Tag gelegt haben und viele asiatische Länder auch mit Sicherheit

00:19:21: nicht.

00:19:22: Das einzige Thema, sondern auch die sogenannten Vergeltungsmaßnahmen, die man fürchtet.

00:19:27: Man denkt wir müssen uns an WTO-Regeln halten.

00:19:30: das ist gegen WTO und wenn wir das nicht tun dann sind unsere Absatzmärkte, die wir als zweitgrößter Drittgrößteurexporteur der Welt brauchen, drittgrüster jetzt, die sind dann zu.

00:19:42: Da stimmt aber nicht!

00:19:43: Die Elektrolyse ist noch viel zu jung und viel zu klein vom Markt her, als dass man da Vergeltungsmaßnahmen befürchten müsste von den Chinesen.

00:19:51: Nein!

00:19:51: Man muss einfach mal irgendwo anfangen.

00:19:53: Und ich glaube die Elektrolyse, die wir jetzt brauchen aus strategischen Gründen nicht nur für den Green Deal aber auch um uns endlich mit Molekülen zu versorgen, die werden wir dringend brauchen ist der richtige Punkt, um dann zu fragen.

00:20:04: Wir haben einen Punkt.

00:20:06: Ich komme zu dir lieber Nils genau jetzt mit dem Thema Strategie und Resilienz.

00:20:12: Du bist mit Sandfire Teil einer Allianz der deutscher Industrieunternehmen unter anderem mit Rheinmetall die synthetische Kraftstoffe unabhängig produzieren wollen für die Resilienz, für die Verteidigung von kritischer Infrastruktur in Europa.

00:20:25: Wenn man sich die Gesamtlage jetzt seit Anfang März noch mal geändert anguckt mit dem Pulver fast nahe Osten mit den entsprechend hohen Unsicherheitsfaktoren was die Lieferkette angeht.

00:20:38: tatsächlich wären wir nicht gut beraten, nicht nur in Deutschland mit dem Projekt Gigapay TX einen ersten Aufschlag zu machen.

00:20:47: Sondern es sofort auch wie du es vorhin schon gefordert hast ist europäisch zu denken und in großem Maßstab zu denken weil ja auch die letzte Windkonferenz beispielsweise deutlich gemacht hat dass wir die Kapazitäten die wir vor der Haustür haben in der Nordsee beispielsweise nur heben können wenn wir sie sauber kollektiv über den nationalen Grenzen hinweg ich sag mal vorsichtig ausschöpfen, produzieren und dann auch dorthin bringen wo sie gebraucht werden.

00:21:13: Das Thema kann nur europäisch gedacht werden.

00:21:16: das schließt kein land aus aber sondern es schließ alle länder ein.

00:21:22: die energie die benötigt wird um europa langfristig mit grünem wasserstoff zu versorgen um die klimaneutralitätspläne zu erreichen liegt in etwa bei tausend bis thousand fünfhundert terawatt stunden wasserstoff die wir brauchen.

00:21:36: dass entspricht ungefähr Das ist eine dreieinhalbfünfzig-vierhundert Gigawatt an installierte Elektrolyseleistung, die langfristig gebraucht wird um das was wir dann zwei tausendfünfzehn Onwards noch mit Molekülen machen.

00:21:48: Dann auf grüne Art und Weise zu machen.

00:21:50: Ich hatte das Eingangs gesagt Die Kosten nur alleine für den russischen Angriff auf die Ukraine und die Beschaffung von fossiler Energie aus anderen Ländern.

00:21:59: ganz, ganz schnell hat uns nur in zweiundzwanzig jetzt vierhundert Milliarden Euro gekostet.

00:22:04: Bei aktuellen Preisen, die wir gerade diskutiert haben könntest du für vierhundred Milliarden Euro alle Elektrolyseure kaufen, die du zweitausendfünfzig brauchst um den gesamten Wasserstoff veropern zu machen.

00:22:13: Und du wärst so krass!

00:22:15: Resilient im Vergleich zu dem, was wir heute haben.

00:22:17: Nimm die Energiepreise, die wir Ende Februar Anfang März gesehen haben durch den Konflikt der gerade läuft.

00:22:25: Da geht einfach der Erdgas-Preis innerhalb weniger Tage mal um fünfzig bis hundert Prozent nach oben und erreicht preisliche Niveaus, die wir heute bereits mit grünen Wasserstoff beispielsweise in Spanien erreichen können.

00:22:40: Obwohl wir ganz am Anfang der Kette sind und die ganzen Kostenreduktionspotenziale noch gar nicht gehoben haben.

00:22:46: auch das für mich ein Beispiel dass es auch wieder zu deinem Eingangspunkt kein Luxus Thema ist sondern wir müssen das machen.

00:22:53: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

00:22:55: Die Frage ist wer tut es?

00:22:56: und die Frage deswegen um es zu koordinieren europäisch wenn man noch nicht mal in Deutschland im Kanzlerabend einen Koordinator für solche Themen auf nationaler Ebene hat müsste das nicht so eine europäischen Art von europäischer Energieagentur kommen, die genau diese Dinge allokiert, die diese Dinge poolt... Poolings dann auch entsprechend von Profis umsetzen lässt.

00:23:18: Also ich sag mal ähnlich wie bei Wasserstoffbank, EIB oder anderen da können ja siebenundzwanzig Gawander und Boardmitglieder aus den Finanzministerien dieser Mitgliedsländer ja alle dabei sein und in diesem Fall die Energieminister.

00:23:29: Aber wer das nicht?

00:23:29: der konkrete wirklich nächste logische Schritt?

00:23:32: Auch jetzt gerade unter diesen Rahmenbedingungen zwischen Drill Baby Drill und der explodierten Pipeline irgendwo in Saudi Arabien, denen wir dringend gehen müssen.

00:23:42: Kommission versucht in der Tat Sie hat ein Netzpaket vorgelegt, das ist auch eine Gritz-Package.

00:23:48: Versucht sie in der Tat Kompetenzen aus den Mitgliedsländern oder sogar von den europäischen Regulierungsbehörden die es für Gas und für Strom gibt, Kompetenz abzuziehen und auf die EU zu übertragen.

00:24:01: Das stößt im Moment auf massiven Widerstand selbst bei den Stromleuten obwohl sie von der jetzigen Kommission übervorteilt werden.

00:24:08: also Strom wird im moment unheimlich peppelt gegenüber den Molekülen.

00:24:15: Also es gibt Widerstand, aber grundsätzlich ist die Idee richtig.

00:24:18: nur wir brauchen dann auch einen sehr pragmatischen lösungsorientierten Ansatz.

00:24:23: was wir jetzt in Europa erleben das ist sehr ideologie getrieben.

00:24:29: Das war früher ideologietrim pro fossil dass ist jetzt ideologiegetrieben.

00:24:33: antifossil wäre gut aber pro strom und Die Wahrheit liegt ja pragmatisch tatsächlich auf einer ganz anderen Ebene.

00:24:43: Lösungsorientiert und das fehlt mir, das fehlt in der Tat da fehlen ja auch aus den Mitgliedstaaten starke Ansätze.

00:24:51: ich sage mal eins Macron und Merz haben Frau von der Leyen bis Juni Zeit gegeben bestimmte Dinge zu lösen.

00:24:59: wenn das mit drunter fällt Wäre das gut?

00:25:01: Ansonsten machen wir eine Allianz des Fortschritts und gründen quasi in der eigenen neue EU.

00:25:09: Wir haben auch das Thema mit dem Netzpaket auf der Tagesordnung stehen, Klaus Müller hat vor einigen Wochen auf meine Frage wie wichtig ist System dienliche Elektrolyse für ihn gesagt ja und ja.

00:25:22: Wie optimistisch seid ihr dass auch da der Erkenntnisprozess und der Kostenreduktions- und Effizienzsteigerungsaspekt unter dem das neue Bundeswirtschaftsministerium arbeitet und an die Pläne rangeht, hier die Dinge möglicherweise korrigiert nicht Systeme neuer findet.

00:25:37: Aber die Dinge gewickeln falls man mal priorisiert und vielleicht auch neu koordiniert im Vergleich zur Vorgängerregierung Nils?

00:25:45: Also ich bin in dieser Diskussion nicht ganz so tief drin.

00:25:48: Ich denke dass aber Diese Systemdienlichkeit, die Stabilisierungsfähigkeit aber auch System-Dienlichkeit in dem Sinne dass man in Zeiten in denen man wirkliche Krisen hat Versorgungskrisen hat.

00:26:03: In absoluten Katastrophenszenarien Dass man die in irgendeiner Form staatlich organisiert auf den Weg bringen muss.

00:26:12: Sieben bis acht Jahre müssen wir trotzdem rechnen also von der realen Bauzeit bis das Projekt operativ ist.

00:26:17: Also, es dauert natürlich eine Weile solche Großanlagen dann auch wirklich auf der Kunde zu stellen?

00:26:24: Absolut!

00:26:25: Aber das ist ehrlich gesagt eher noch ein zusätzlicher Indikator dass wir damit wirklich loslegen müssen und ich denke, dass vielleicht doch irgendwie von den Nationalstaaten ausgehen muss.

00:26:37: Macron finde ich immer sehr gut vermarkter seiner französischen Technologien.

00:26:43: Wir haben in Deutschland eben dieses Konsortium, wo wir mit Rheinmetall zusammen versuchen Anlagen zu bauen die für mehr Resilienz Kraftschaffversorgung im Krisenfall sorgen sollen.

00:26:52: Was mir immer nicht einleuchtet ist, wir sagen, wir haben irgendwie dreißig Milliarden Euro zur Verfügung um irgendwie Schutzräume in Deutschland zu bauen.

00:26:58: aber dreizig Milliarden Euro in die Hand zu nehmen und damit im signifikanten Maßstab Anlagen zubauen, die uns mit Energie versorgen wäre aus meiner Sicht viel sinnvoller.

00:27:06: denn wenn wir die Energie nicht mehr haben um uns zu verteidigen dann helfen auch die ganzen Schutzräumen nicht.

00:27:11: Insofern Ich denke, das sollte wahrscheinlich müssen nationale Impulse gesetzt werden vielleicht von Deutschland und Frankreich.

00:27:17: Und dass irgendwie zusammengebracht werden sozusagen europäisch hinterlegt.

00:27:22: Hauptsache

00:27:22: es gibt die gleichen Anforderungsprofil bei den Geräten, damit wir nicht auf der anderen Seite sagen,

00:27:27: dass ganz gute

00:27:27: Leint schwimmen und das andere da fliegen.

00:27:30: Das sollten wir vielleicht auch bei der Definition der Projekte machen.

00:27:33: Bei den Kraftstoffen und Gasens sind wir gute Leinen, da braucht man keine große Koordinierung weg.

00:27:37: Ja ist gut.

00:27:37: also das macht mich etwas optimistischer an dieser Stelle.

00:27:39: Also was die neue Bundesregierung mittlerweile nicht mehr ganz so neu und diese Themen angeht ich sehe da schon Bereitschaft mehr Flexibilität in die Netze zu bringen und Wasserstoff zu priorisieren.

00:27:50: Wir haben auf dem Tisch das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz, das darf man hier unterschätzen.

00:27:55: Das ist der Kraftwerksleistung von zwei Gigawatt-DWM-Kraftwerkspaketen?

00:27:58: Ja, das wird alles überschätzt.

00:28:00: Erst mal geht es ja darum, Wasserstoffthemen... Politik ist

00:28:03: doch symbolisch!

00:28:04: Ja, ich weiß aber wenn wir einmal die Symbolik wegnehmen und die Fakten und die Dinge sieht, ist man vielleicht auch etwas besser positioniert um vom Ende her zu denken.

00:28:14: Und wenn man am Anfang mit Symbolic und Ideologie alles überfrachtet dann ist die Diskussion überfrachtet und schon weg.

00:28:22: Nein, also Kathi Reiche möchte doch auch – das haben wir gesehen – Genehmigungsprozesse beschleunigen.

00:28:30: Wasserstoff ist von übergeordneten Interessen.

00:28:32: Das ist gut!

00:28:33: Ist super!

00:28:34: Das zweite Thema ist, dass sie beim Heizungsgesetz eine Grüngasquote erlaubt?

00:28:40: Das wird sehr rasch, mit ein Prozent beginnen.

00:28:43: Geht dann aber sehr schnell auf zehn Prozent hoch?

00:28:46: Machen wir uns nix vor!

00:28:47: Das betrifft für einen Biometan – das wissen wir auch.

00:28:49: Wir sind nicht blöd wie Wasserstoff-Yogies.

00:28:52: Aber man kann es auch mit Wasserstoff machen.

00:28:54: Es erlaubt und öffnet eine zusätzliche Tür um hier mögliche Absatzmärkte zu finden, um einem Elektrolösehersteller zu erlauben, eine Erwartbarkeit zu haben.

00:29:04: Welche Markt entwickelt sich da also insofern?

00:29:06: diese Bundesregierung scheint mir in der Lage zu sein, solche Dinge sehr packmarcht zu sehen und anzugehen.

00:29:12: Eine Minute mit einer Abschlussfrage weil ich fahre gerade mit dem Aufzug mit euch gerade wieder runter und vor der Tür habe ich gesehen steht Kati Reichel dein Pitch-Fünfzehn Sekunden.

00:29:20: was ist die Hauptforderung an sie jetzt?

00:29:23: Gleich steht sie da!

00:29:24: Also liebe Frau Bundesministerin Reiche wir haben mit der Reddream Transportsektor einen sehr guten ersten Schritt gemeinsam gemacht.

00:29:34: Deutsche Elektrolysohersteller sind Weltspitze.

00:29:37: Wir brauchen nach diesem ersten Kraftakt, den wir gemeinsam gestemmt haben einen zweiten Kraftakt der die Industrie adressiert.

00:29:45: Lass uns das gemeinsam machen!

00:29:47: Liebe Kathi Ludwig Erd hat die soziale Marktwirtschaft eingeführt.

00:29:51: Jetzt ist es an dir ein neues Paradigma zu setzen, wir brauchen eine souveräne Markwirtschaft.

00:29:55: Eine souveränene Markwirtschaft verteidigt unsere Regeln, verteidigte unsere Demokratie.

00:29:59: das geht nur mit einer industriellen Resilienz und einer Souveränität bei Energie.

00:30:04: Das können wir nur schaffen mit Wasserstoff und nicht gegen Wasserstoff.

00:30:09: Vielen Dank an euch beide, dass ihr euch die Zeit für diese Fahrt im Wasserstoffaufzug genommen habt.

00:30:13: Wenn Ihnen und Euch an den diversen Kopfhörern und digitalen Endgeräten dieser Podcast gefallen hat dann empfehlen Sie uns bitte gerne weiter.

00:30:20: oder noch besser abonnieren sie uns und hören sie gerne wieder rein.

00:30:23: Wenn es Ihnen nicht gefallen hat, dann behalten Sie's bitte auch nicht nur für sich sondern sagen sie es bitte uns!

00:30:28: Wir arbeiten daran und geloben Besserung.

00:30:30: wir sind in vier Wochen wieder da am letzten Dienstag im April und falls Sie richtig Sehnsucht nach uns haben sollten auf der Smartie Europe in München.

00:30:40: dann sehen wir uns beim Hydrogen Dialog Summit und Expo.

00:30:43: Bis dahin Servus machts gut vielleicht auch besser ihr euer Jürgen Pfeiffer.

00:30:50: Das war The Hydrogen Elevator, der Wasserstoffpodcast in Kooperation mit H-II dem Wasserstoffmagazin.

00:30:57: Mit spannenden Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – und ihrem Gastgeber Jürgen Pfeiffer!

00:31:04: Nicht vergessen, abonniert den Hydrogen elevator im Web auf h-two.info oder h- two international.com Und folgt uns natürlich gerne auf LinkedIn und Instagram.

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